Ein positives Arbeitsklima steht und fällt mit den Mitarbeitenden. Doch was zeichnet ein positives Klima und eine optimistische Teamkultur aus? Wie können Mitarbeitende mehr Positivität und Optimismus verspüren? Und warum lohnt es sich an der eigenen positiven Grundeinstellung zu arbeiten? All das und wie eine positive Teamkultur digitales Onboarding fördert, erfährst Du in unserem heutigen Beitrag.

 

Gehe doch mal kurz in Dich und überlege Dir, mit welchen Kolleg*innen Du Dich am besten verstehst und warum das so ist?

 

Schätzt Du insbesondere die Kolleg*innen besonders wert, die sich nicht unterkriegen lassen, stets ein Lächeln im Gesicht haben und die sich auch selbst nicht so ernst nehmen? Diese Kolleg*innen erachten das Glas tendenziell als halb voll statt leer. Sie sehen nicht immer gleich schwarz, sondern zeigen dem Team Chancen und Möglichkeiten auf. Sie motivieren zu neuem Denken und gehen auch mal vorneweg, wenn die anderen noch nach Ausreden suchen, warum etwas nicht funktionieren sollte. 

 

Welche Deiner Kolleg*innen kommt Dir gerade in den Sinn?

 

Positive Kolleg*innen stecken sich gegenseitig mit guter Laune an

Hierzu eine kleine Anekdote aus unserem Team bei myndway: Wir arbeiten remote und sehen uns meistens in Google Hangouts. Als Senior Marketing Manager bin ich dieses Jahr zu myndway gestoßen und für mich ist das eine ganz neue Arbeitsweise. Dennoch bin ich immer wieder beeindruckt, wie viel Positivität und Optimismus wir uns gegenseitig über den Screen vermitteln können. Manchmal scheint es mir, als würden unsere Bildschirme leuchten, wenn wir gemeinsam lachen!

 

Rituale für einen positiven Wochenstart als Team

Mein Lieblingsritual mit Martina und Tim, das mir persönlich besonders viel Energie für die Woche gibt, ist der Check-In jeden Montag. Wir wechseln uns hier bei der Anleitung des Check-Ins ab und stellen so auch sicher, dass wir für den Check-In verschiedenste Variationen der Moderation selbst erfahren. Einmal starten wir mit einer Minute der Stille, ein anderes Mal teilt jede*r die aktuelle Wetterlage entsprechend der persönlichen Stimmung. 

 

An manchen Montagen leitet Martina auch eine 10-minütige Meditation an, in der wir z.B. den Atem bewusst wahrnehmen oder unseren Gedanken lauschen und sie wieder ziehen lassen. Das ist Entspannung pur! 

 

Wer vor dem Check-In schlechte Laune hatte, lässt sich oft von der Positivität der anderen Kolleg*innen anstecken. Mir selbst wird dabei immer deutlich schneller bewusst, was ich an meinem Leben und an meiner Arbeit schätze und jegliche schlechte Laune verschwindet ganz schnell. Unser Lächeln am Ende des Check-Ins ist häufig so groß, dass es gar nicht mehr auf den Bildschirm passt. So können wir gemeinsam als Team mit guten Gefühlen und hoch motiviert in die Woche starten. 

 

Meine Haupterkenntnis daraus ist: Achtsamkeit tut gut! Und positiv gestimmte Kolleg*innen motivieren das ganze Team zu Optimismus und Fröhlichkeit. Das gibt Kraft und Energie. 

 

Positive Mitarbeiter*innen erzielen mehr Erfolge

Das ist ganz einfach erklärt: Positiv gestimmte Menschen denken erst gar nicht daran aufzugeben, wenn etwas mal nicht nach Plan läuft. Sie sind intrinsisch motiviert und sehen ihre Erfolge bereits vor sich. Solche Persönlichkeiten sind Stehaufmännchen. Sie erzielen auch mehr Erfolge, denn ihr Geheimrezept lautet dazulernen, dranbleiben und optimieren (Amstrong, 2019).

 

Erfolgreiche Teamarbeit durch Positivität

Manchmal ist im beruflichen Alltag mehr zu tun als einem lieb ist. Und das ist für begrenzten Phasen okay. Hier stellt sich die Frage, wie geht das Team mit der Zusatzbelastung und dem Druck um? Jammern bringt meistens nichts. Ganz im Gegenteil; das Team wird unproduktiver und demotiviert. Ein Teufelskreis.

In einem positiven Team hingegen haben alle das gemeinsame Ziel vor Augen, z. B. das Projekt erfolgreich zu beenden. Der Teamspirit und die geteilte Motivation beleben und beflügeln und die gemeinsame Freude wirkt auch auf lange Frist als stärkendes Band.

 

Positive Menschen sind zufriedener

Durch eine positive Grundeinstellung können wir als Einzelne und als Team Kraft und Stärke entwickeln. Kleine Tipps und Tricks für das Training von Positivität sind wie folgt: 

 

  • Stelle Dir jeden Morgen 3 Dinge vor für die Du dankbar bist. 
  • Beende jedes Teammeeting mit der Auflistung einer Sache, die Du im Meeting gut fandst. 
  • Bewege Dich einmal pro Stunde für ungefähr 5 Minuten. Da reicht es schon einfach mal aufzustehen und Dich richtig zu strecken.

 

Mehr dazu siehe Kelly, 2020.

 

Übung macht den Meister. Probier es aus. 

Natürlich scheint es oft leichter, sich zu beschweren und all die Dinge zu sehen, die unser Leben weniger schön machen. Doch wenn Du Dir selbst als #Challenge vornimmst, Positivität im Alltag zu entwickeln, wirst Du merken, es tut gut. Eine positive Grundeinstellung wird Dir über lange Frist helfen, Resilienz zu entwickeln und mit Herausforderungen umzugehen (Windle et al., 2011). Sie wird Dir helfen, Deine Ziele zu erreichen und auch in schwierigen Phasen den Glauben an Dich nicht zu verlieren. Sie wird Dich auch darin bestärken, gemeinsam mit Deinem Team Großes zu erreichen und die Freude über diese Meilensteine mit vielen tollen Menschen zu teilen. 

 

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Referenzen:

Kelly, M. (2020). 50 Practical Examples of High Emotional Intelligence

Armstrong, A. (2019). Resilience Club: daily success habits of long-term high performers. Rethink Press.

Windle, G., Bennett, K. M., and Noyes, J. (2011). A methodological review of resilience measurement scales. Health Qual. Life Outcomes 9, 8.